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Bettwanzen - boo! hilft

Galten Bettwanzen lange als so gut wie ausgerottet, so vermehren sie sich seit Ende der 90er Jahre weltweit wieder rasant. Dabei hat Bettwanzenbefall in Hotel- und Hostelzimmern nichts mit mangelnder Hygiene zu tun, da bereits ein einziges Weibchen eine Kolonie gründen kann. Die Tiere werden meist durch Reisende eingeschleppt, die die Bettwanzen unbewusst in ihren Koffern mitbringen. Besonders gefährdet sind stark frequentierte Hotels und Hostels in Großstädten mit vielen internationalen Gästen.

Zur Sicherheit sollte man daher auf Reisen immer vorab das Bett nach Wanzenspuren absuchen oder besser boo! PLUS in unserer praktischen Reisegröße zur vorbeugenden Behandlung der Schlafstätte dabei haben und seine Koffer und Taschen nicht in Bettnähe öffnen, um ein Mitnehmen ungeliebter Tiere ins eigene Zuhause zu vermeiden.

Sollte man sich zu Hause angekommen nicht sicher sein, ob man eventuell Bettwanzen mitgebracht hat, kann man sein Gepäck präventiv erneut mit boo! besprühen, um sicherzustellen, dass etwaige Bettwanzen im Gepäck nicht überleben.

Bettwanzenbisse erkennen

In der Regel werden wir während dem Schlaf gebissen. Dabei werden Bettwanzen von unserer Körperwärme angelockt. In der Nacht sind die Tiere deutlich aktiver, suchen sich eine geeignete Stelle und beißen oft an mehreren Stellen zu, bis sie ein geeignetes Blutgefäß getroffen haben. Die Bezeichnung „Wanzenstraße“ ist entstanden, da Bissspruren häufig in einer Reihe zu finden sind.

Oft vergehen einige Tage bis  die Reaktionen auf die Bisse auf der Haut zu sehen sind. Wenn wir uns z.B. auf Reisen mit mehreren Zwischenstopps befinden, ist es schwierig nachzuvollziehen, wo die Bisse entstanden sind.

Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass jeder Mensch anders auf Bettwanzenbisse reagiert. So kann eine Person sehr starke Reaktionen, die über starken Juckreiz hinaus gehen auf Bettwanzenbisse zeigen, andere Personen zeigen möglicherweise gar keine Reaktionen auf Bettwanzenbisse. Es muss sich allerdings auch nicht immer um Bettwanzenbisse handeln, da ähnliche Hautreaktionen auch von anderen Insekten ausgelöst werden können. Dazu zählen u.a. Mücken, Zecken und Flöhen.

Zudem können stich-/bissähnliche Hautreaktionen und Hautausschläge auch völlig andere Ursachen haben. In diesem Zusammenhang könnten Nebenwirkungen von Medikamenten, andere Allergien und Hormonstörungen eine Rolle spielen.

 

Weitere Hinweise auf Bettwanzenbefall sind:

  • Blutflecken auf Bettbezügen, Decken und Nachtwäsche
  • Kotspuren von Bettwanzen v.a. auf Laufwegen, in Verstecken und Haut der gebissenen Menschen (0,5 - 1,0 mm große Kügelchen) 
  • Häutungsreste (in der Nähe von Nestern)
  • typischer süß-widerlicher Geruch (v.a. bei starkem Befall)

Verstecke von Bettwanzen

Um einen möglichen Befall zweifelsfrei zu identifizieren, ist es wichtig, die typischen Schlupfwinkel von Bettwanzen zu erkennen. Hier ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Hauptverstecke und Brutplätze ausfindig zu machen. 

Bettwanzen halten sich bevorzugt in bewohnten, geschlossenen Zimmern in der Nähe von menschlichen Schlaf- und Ruheplätzen auf. Typische Orte sind daher das Schlafzimmer und das Wohnzimmer, in denen sich Personen oft längere Zeit relativ regungslos aufhalten. Sie lieben Wärme und Dunkelheit und verbergen sich daher in allen möglichen Spalten, Ritzen und Fugen bevorzugter Materialien wie vor allem Textilien, aber auch Hölzern, Papier oder Plastik. Kühles Metall und zugige, feuchte Ort in der Nähe von Fenstern und Türen werden dagegen eher gemieden. 

Aus den folgenden Verstecken wandern Bettwanzen in der Dunkelheit zu ihren Opfern und saugen Blut:

 

  • Bettrahmengestelle, Lattenroste, Matratzen (insbesondere Falten, Nähte, Reißverschlüsse), Kopfbretter, Bettpfosten, Bettzeug wie Decken, Kopfkissen, Überdecke etc.

  • Bettkästen und andere Stau- und Aufbewahrungsbereiche unter dem Bett 

  • Nachttischbereiche: Kommoden (Schubladen, Schraublöcher), in Büchern, Weckern, Nachttischlampen, hinter Bildern etc.

  • Steckdosen, Lichtschalter, Deckenlampen, Jalousiekästen 

  • In Fugen von Bodendielen, hinter loser Tapete, Zierleisten, Lichtleitungsschienen

  • In Nagel- und Bohrlöchern von Wänden und Mobiliar, in Rissen von Decken- oder Wandstuck

  • Im Teppichgewebe und hinter Fußleisten in der Nähe von Schlaf-, Sitz- und Aufenthaltsbereichen

  • Hinter Wandvertäfelungen, Wandspiegeln, Tür- und Fensterrahmen, Jalousiekästen

  • In Ritzen und Fugen von Sofas, Sitzgarnituren, Sesseln oder anderen Sitzgelegenheiten

  • In Schlafplätzen von Haustieren wie Hund und Katze, in Käfigen etc.

 

Um die Verbreitung von Bettwanzen zu stoppen, muss man verhindern, dass man Bettwanzen ungewollt und unwissend im eigenen Gepäck mitnimmt, daher empfehlen wir boo! PLUS für Reisende bzw. boo! in der praktischen 500ml Flasche, um Hotelbetten und -zimmer, sowie das eigene Gepäck von Bettwanzen zu befreien.

Hilf mit, das Bettwanzenproblem umweltschonend wieder in den Griff zu bekommen!